Freitag, 6. Juli 2012

Mehrspartenhausanschluss

Was ist ein Mehrspartenhausanschliss?

 "Jedes Haus muss mit Strom, Wasser, Erdgas, Fernwärme oder einem Telefonanschluss versorgt werden. Mit dem Mehrsparten- hausanschluss (MSH) erfolgt die Abdichtung aller Versorgungsleitungen dauerhaft und in klarer spartenspezifischer Trennung sowie zusätzlicher elektrischer Isolierung in nur einer Kernbohrung durch die Kellerwand oder durch die Bodenplatte in Ihr Haus. Dadurch ist ein geringer Platzbedarf für alle Übergabeplätze im Keller oder Anschlussraum gewährleistet. Im Gegensatz zum Einzel- oder gemeinsamen Anschluss aller Gewerke braucht der Mehrspartenhausanschluss nur einen schmalen Graben. Mit seinem flexiblen Rohrleitungssystem ist eine relativ unabhängige Verlegung der einzelnen Medien vom Haus bis zur Grundstücksgrenze oder sogar bis zur Hauptleitung möglich. Die notwendigen Versorgungsleitungen müssen nur noch durch die dafür im System vorgesehenen Leerrohre geschoben werden, ohne dass erneute Tiefbauarbeiten anfallen". 

Für genau so einen MSH haben wir uns bei dem Bemusterungtermin mit Spektral Haus entschieden.
Der Einbau in die Bodenplatte kostet uns bei Spektral 400,- EUR.
Jetzt ging es noch darum diesen MSH zu kaufen.
Erst einmal musste geklärt werden, dass in Gensingen auch alle Versorger an einen MSH anschließen.
Nach einigen Telefonaten mit der EWR (Strom) und der VbG Sprendlingen-Gensingen (Wasser/Abwasser)  wussten wir, dass die Versorger an einen MSH anschließen. Also machten wir uns im Internet auf die Suche, wo wir so einen MSH herbekommen.
Nach langem hin und her und ernormen Kostenunterschieden (935,- EUR/775,- EUR). Wurde uns mitgeteilt, dass wir den MSH bei der Firma RMA GmbH kaufen sollen, da der Versorger nur an diesen anschließen will. Das Problem, die Lieferzeit beträgt 2-3 Wochen. Das wird knapp, denn in spätestens 2 Wochen brauchen wir den Anschluss, denn dieser wird in die Bodenplatte eingegossen.
Mit der Firma RMA vereinbarten wir eine Rechnung mit Vorkasse, um den Versandt zu beschleunigen!
Ein genaues Angebot und einen letztendlichen Preis haben wir noch nicht. Sobald die Auftragsbestätigung da ist (hoffentlich noch heute ;o)) Veröffentlichen wir natürlich auch den Preis (ca. 300,- - 400,- EUR) und ob es mit der Lieferzeit klappt!

Dienstag, 3. Juli 2012

Termin am Grundstück - Baubeginn festgelegt

Heute hatten wir einen Termin mit unserer Bauleiterin, dem Rohbauer, dem Tiefbauer und Hr. Dymek von den Baupartnern.

Bei diesem Gespräch wurde von allen Beteiligten das Grundstück begutachtet.

Mit dem Tiefbauer haben wir besprochen, was/wo genau aufgeschüttet werden muss (denn wir bauen ja ohne Keller und dass Grundstück liegt unter dem Straßenniveau).
  •  Der vordere Teil des Grundstücks soll aufgeschüttet werden; nach der Terrasse soll das Grundstück leicht abfallen.
  • Der Standort der Regenwasserzisterne wurde ebenfalls mit dem Tiefbauer besprochen.
Eigentlich haben wir uns schon für eine Zisterne entschieden:
http://www.regenwasser-discount.de/Loesungen-fuer-Ihren-Garten-aus-Beton-und-PE/Gartenloesung-Beton-LUXUS/

Der Tiefbauer möchte uns jedoch gerne ein Angebot  bzgl. einer Regenwasserzisterne zukommen lassen, da dieser die Zisterne auch setzen und anschließen wird.
Gegen ein Angebot haben wir natürlich nichts und sind gespannt, was er uns anbieten kann.

Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir den Baubeginn festgelegt. ;o)

Der Tiefbauer wird in der 29 KW beginnen.
In der 30/31 KW wird dann der Rohbauer fortfahren.


Unsere Aufgaben sind jetzt folgende:
·    Baustromkasten setzen lassen  (beantrag wurde dieser bereits von dem Elektriker, der auch den Baustromkasten zur Verfügung stellt.)
·   Bauwasser beantragen (bei Verbandsgemeinde Sprendlingen)
·   Mehrspartenanschluss kaufen
·   Zisterne kaufen bzw. Angebot des Tiefbauers abwarten
·   Baubeginn der Bauaufsichtsbehörde mitteilen
·   Versicherung (Bauherrenhaftpflicht- und Bauleistungsversicherung) abschließen. Angebote diesbezüglich haben wir schon vor langer Zeit eingeholt und uns entschieden. Jetzt muss in dem Antrag nur noch der Baubeginn eingetragen und abgeschickt werden.
·   Dem Tiefbauer einen genauen Plan mit eingezeichneter Terrasse (breite/tiefe) zukommen lassen.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Werkplangespräch

Heute waren wir in Bexbach bei Spektral Haus zu unserem Werkplangespräch. Dort lernten wir unsere Bauleiterin Frau Meyer kennen. Auch der Heizungsbauer und Elektriker waren vor Ort.
Wir wurden durch den Geschäftsführer von Spektral begrüßt. Dieser gab uns einige wichtige Informationen und erklärte uns, dass dies der Wichtigste Termin für uns sei.
Bei diesem Termin wird das Bauvorhaben komplett an unsere Bauleiterin abgegeben. Dies kümmert sich absofort um alles. D.h. sie betreut alle Handwerker, die auf unsere Baustelle arbeiten (insgesamt ca. 300 Personen). Und auch nur sie gibt den Handwerkern Aufträge und Weisungen. Das hat er für uns extra noch mal betont. Wir sollen nie den Handwerkern Aufträge erteilen. Dafür ist ausschließlich unsere Bauleiterin zuständig. Außerdem wies er uns darauf hin, dass wir uns jeder Zeit schriftlich an Spektral wenden sollen, wenn uns irgendein Mangel aufgefallen ist oder unserer Meinung nach etwas nicht richtig ausgeführt wurde. Spektral wird sich dann direkt darum kümmern bzw. das Problem an die Bauleiterin weitergeben und dieses zu gegebener Zeit lösen.
Wir sollen uns auch nicht wundern oder ärgern, wenn wir unsere Bauleiterin telefonisch schlecht oder gar nicht erreichen. Diese hat täglich einen Termin nach dem anderen und kann dann nicht immer erreichbar sein.
Also, für uns heißt das: Alles schriftlich (per E-Mail oder Fax) an Spektral senden.

Gemeinsam mit dem Heizungsbauer legten wir die Positionen der Raumthermostate fest. Teilweise mussten diese noch geändert werden, da an der vorgesehenen Stelle z.B. ein Schrank stehen soll.
Bzgl. der Wasserleitungen inkl. Lüftung muss nun in dem Werkplan noch etwas geändert werden, da die so wie es in dem Plan vorgesehen ist nicht funktioniert.

Auch der Elektriker hatte noch eine Änderung, denn der Stromkasten kann leider nicht hinter der Tür im HWR seinen Platz finden (ca. 5cm zu wenig Platz bis zum Fenster :-(( ).
Steckdosen mussten wir mit dem Elektriker auch noch nicht festlegen. Dieser hat uns den Vorschlag gemacht das alles im Rohbau zu machen. D.h. wir gehen mit dem Elektriker und einem Plan durch das Haus und können die Steckdosen und Deckenauslässe festlegen. Das Finden wir natürlich super, denn so wird es uns viel einfacher fallen diese festzulegen.

Für nächste Wochen wurde direkt ein Termin mit der Bauleiterin, dem Tiefbauer, dem Rohbauer, Hr. Dymek von den Baupartnern und uns an dem Grundstück vereinbart. Dort werden wir dann den Rest besprechen und die Bauleiterin kann unser Grundstück kennenlernen.

So, jetzt die Antwort auf die Große Frage: "Wann geht es denn dann endlich los?"
"IN CA 4-5 WOCHEN!"
Es kommt jetzt noch darauf an, wie schnell die Werkpläne korrigiert sind und der Tiefbauer und Rohbauer anfangen kann. Laut Bauleiterin so schnell wie möglich, denn das Wetter ist zurzeit genau richtig (mal abgesehen von dem Gewitter was gerade mal wieder über uns zieht ;-) ).

Mittwoch, 20. Juni 2012

Planung Wohnzimmer


Wir haben das Wohnzimmer nochmal bzgl. der Möbel ein wenig um gestaltet. Um jetzt die Steckdosen und Lampen festzulegen, haben wir nochmal alles Maßgerecht in dem 3D Programm erstellt. Jetzt können wir die Steckdosen im Wohnzimmer einteilen.

Werkplangespräch

Heute bekamen wir eine E-Mail von Spektral, dass wir einen Termin für das Werkplangespräch vereinbaren können.
Bei diesem Termin lernen wir unsere Bauleiterin sowie die Heizungs- und Elektroinstallateure kennen. Wir können mit unserer Bauleiterin den kompletten Bauanlauf besprechen.
Zu diesem Termin ist es erforderlich, dass wir einen Küchenplan mitbringen, da dort die Anschlüsse (Spüle usw.) eingezeichnet sind.
Da wir unsere bereits vorhandene Küche mitnehmen wollen und keinen Küchenplan haben, wurde uns vorgeschlagen die Küche zu fotografieren und die Maße auf den Bildern einzuzeichenen.

Wir sollten jetzt Spektral drei verschiedene mögliche Termine nennen; diese werden dann mit allen Beteiligten abgesprochen und wir bekommen bescheid, wann der Termin stattfinden kann.

Montag, 18. Juni 2012

Fliesenangebot

Wir haben heute von Spektral das Fliesenangebot für unsere Bäder bekommen.

Inklusive sind Fliesen bis zu einem Betrag von 20,- EUR/qm. Unsere Fliesen liegen etwa 2-3 EUR über dem inklusiv - Betrag. Da Spektral bei der Firma, bei der wir unsere Fliesen bemustert haben (Fa. Robert Röhlinger in Schiffweiler), noch Vergünstigungen bekommt, liegen unsere bemusterten Fliesen im Budget.   :-)
Das freut uns natürlich.
Als Aufpreis sind von uns lediglich die Eckschutzprofile zu zahlen. Diese haben wir in der Farbe "Alu" ausgesucht.

Gleichzeitig mit diesem Angebot wurden wir nochmals (wie schon bei dem Bemusterungstermin) darauf hingewiesen, dass durch die abweichende Fliesengröße (für den Boden 30x60 und die Wand 25x40 statt dem Standartformat 20x20) Mehrkosten für das verlegen der Fliesen entstehen können.
Dies müssen wir natürlich bei der weiteren Finanzplanung bedenken (wir sollten ca. 12 EUR/qm einrechnen).
Für diese Leistung des Fliesenlegers erhalten wir dann eine gesonderte Rechnung nach Fertigstellung.
Weiter wurden wir darüber einformiert, dass der Fliesenleger sich mir uns nachdem der Estrich gemacht wurde in Verbindung setzten wird um mit uns die Baustelle in Augenschein zu nehmen und mit uns unsere Ausführungswünsche besprechen wird. Dieser wird uns dann ein Schriftliches Angebot zu kommen lassen.

Das Fliesenangebot müssen wir Spektral jetzt schriftlich bestätigen.

Freitag, 8. Juni 2012

Bescheid Bauamt


Heute bekamen wir Post von dem Bauamt der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen.

In dem Umschlag befand sich ein Schreiben des Bauamtes, das für unser Bauvorhaben kein Baugenehmigungsverfahren gemäß § 67 Abs. 2 LBauO durchgeführt wird.

Diesem Schreiben lag eine Ausfertigung der Bauunterlagen bei. Wir wurden darüber informiert, dass eine Durchschrift dieses Schreibens und ein Exemplar der Bauunterlagen vom Bauamt an die Bauaufsichtsbehörde weitergeleitet wurde. Das dritte, von uns eingereichte, Exemplar wurde von dem Bauamt zu dessen Unterlagen genommen.

Wir wurden in dem Schreiben auf verschiedene Bestimmungen der LBauO (Landesbauordnung von Rheinland-Pfalz) hingewiesen, die von uns einzuhalten sind, z.B. dass vor Baubeginn die Grundfläche der baulichen Anlage abgesteckt und ihre Höhenlage festgestellt sein muss (67 Abs. 4 i.V.m. § 77 Abs. 2 LBauO) usw...

Ferner lag dem Schreiben ein Gebührenbescheid in Höhe von 100,- EUR bei, die von uns in den nächsten 14 Tagen  zu zahlen sind (natürlich sofort erledigt :-) ).

Wie mit Spektral Bau besprochen übersandten wir die Original Unterlagen des Bauamtes direkt an Spektral.